Neuere deutsche Literatur und Allgemeine Literaturwissenschaft
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Studium und Lehre

Kerngebiete des Lehrstuhls sind die neuere deutschsprachige Literaturgeschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart und die Allgemeine Literaturwissenschaft im europäischen und globalen Kontext. Das bedeutet, dass die Vermittlung der neueren deutschsprachigen Literaturgeschichte in den Lehrveranstaltungen mit Reflexionen auf das Literarische verbunden wird, die einerseits – wie die antike und frühneuzeitliche Rhetorik und Poetik – weit älter sind als die Aufteilung in Einzelphilologien (Gemanistik, Anglistik, Romanistik usw.), andererseits jünger - wie z. B. die interkulturelle Literaturwissenschaft und Postkolonialen Studien. Ziel der Lehre ist - neben der Vermittlung literaturgeschichtlicher Kenntnisse - die Anleitung zum Verständnis von Literatur als (moderner) Institution.

Das Lehrangebot umfasst:

  • Proseminare und Hauptseminare zu literaturgeschichtlichen Themen
  • Hauptseminare zu literatur- und kulturtheoretischen Fragestellungen, Fragestellungen zur philosophischen Äshetik und zum Verhältnis von Ästhetik und Politik
  • Vorlesungen (vorwiegend) zu literaturtheoretischen Themen
  • Oberseminar (Kandidat/innen- und Doktorand/innen-Seminar zu spezifischen Projekten und weiterführenden Lektüren)

Weitere Informationen zum Fach und zum Studium finden Sie hier

Leseliste Neuere deutsche Literaturwissenschaft

Lektüreempfehlungen: Theoretische Texte

Merkblatt zum Abfassen von Seminararbeiten 

Aktuelle Lehrveranstaltungen:

eine Liste mit den Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2021 finden Sie hier

Sprechstunden im laufenden Semester:

 

Sprechstunde im Sommersemster 2021: Donnerstag 12-13 Uhr. Anmeldung jeweils bitte bis spätestens zum Montag davor bei Herrn Löwe: christof.loewe@germanistik.uni-muenchen.de

Dissertationen:

Laufende Dissertationen:

  • Jeannot Ekobe (München): "Nationalliteratur im Zeitalter der Transnationalisierung"
  • Christian Frühm (München): "'Wandernde Worte'.Deradiziertes Judentum und (poetische) Raumproduktion in der Lyrik Paul Celans"
  • Elisabeth Hutter (München/Konstanz): "Abenteuernarrative im deutschen Kolonialroman"
  • Johannes Kleinbeck (München; Zweitbetreuung): "Zärtlichkeit. Vom Verschwinden der Sexualität aus der Institution des Rechts"
  • Katharina Rajabi (München): "Erzählte Photographien in der Literatur der Moderne"
  • Katharina Simon (München; Zweitbetreuung): "Zeit-Räume. Unverfügbare Räume zwischen Verfall und Vergangensein in Literatur und Film"
  • Philipp Sperner (München): "Die Rhetorik der Freundschaft als Brüderlichkeit: Metaphern der Gemeinschaft im Diskurs der indischen Unabhängigkeit und des modernen Nationalstaats"
  • Florian Telsnig (München/Wien): "'Im Anfang war das Wort'. Sprache, Erfahrung und Geschichte bei Johann Georg Hamann und Walter Benjamin"
  • Fabiola Valeri (München): "König Saul im Spannungsfeld von Religion und Politik . Die Rezeption einer biblischen Erzählung im europäischen Drama des 19. und 20. Jahrhunderts"
  • Johanna Vejvoda (München): "Subtile Gewalt in der Literatur"

Abgeschlossene Dissertationen:

  • Julia Timm (Konstanz; Zweitbetreuung): "Übungen in Thomas Bernhards Dramen und Romanen"
  • Franziska Jekel (München): "Das Elend der Anderen. Literarische Topographien erzählter Armut"
  • Concetta Perdichizzi (München; Zweitbetreuung): "Das Paradox der Dekadenz. Der Einzelne und die Masse bei Gabriele D'Annunzio und Hugo von Hofmannsthal"
  • Linda Puccioni (Co-Tutelle München/Siena): "Farbensprachen. Chromatik und Synästhesie bei Hugo von Hofmannsthal"
  • Johanna Charlotte Horst (München; Zweitbetreuung): "Perecs Erbschaften. Zur Poetik der oulipotischen Freiheit"
  • Robert Neiser (Chicago):"Figuren der Unzugehörigkeit in der Literatur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts"
  • Leigh Ann Smith Gary (Chicago): "Extreme Measures. Domesticating the Sublime in German Realist Literature"
  • Tobias Schlechtriemen (Konstanz/Basel): "Bilder des Sozialen. Das Netzwerk in der soziologischen Theorie" (München: Fink 2014).
  • Maud Meyzaud (Konstanz): "Die stumme Souveränität. Volk und Revolution bei Georg Büchner und Jules Michelet" (München: Fink 2012).

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